Grundlagen zum AdWords Conversion Tracking

Das AdWords Conversion Tracking ist ein hilfreiches Tool, um bestens über Konversionen (wie z.B. Verkäufe) auf Ihrer Webseite informiert zu bleiben. Mit Hilfe eines kleinen Code-Snippets, der in Ihre Webseite eingebaut wird, können Sie Konversionen feststellen und so entscheiden, welche Keywords für Ihre Werbekampagne besonders relevant sind. So haben Sie die Chance, mit wenigen Handgriffen einen wesentlich detaillierteren Einblick in den Return-On-Investment zu bekommen.

Was ist eine Conversion?

Bei einer Conversion (Konversion) handelt es sich ganz allgemein gesprochen um eine Aktion, die von einem Nutzer auf Ihrer Website ausgeführt wird und die für Ihr Unternehmen relevant ist. Dies kann beispielsweise der Kauf eines Produktes oder die Anmeldung für einen Newsletter sein. Relevant kann auch eine Anfrage für weitere Informationen oder der Aufruf einer Seite sein, auf der Ihr neues Produkt präsentiert wird. Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen und ist von der Art Ihres Unternehmens und dessen angestrebten Zielen abhängig..

AdWords Conversion Tracking einrichten: Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Falls noch nicht geschehen: Melden Sie sich mit Ihrem AdWords-Account an.
  2. Klicken Sie auf den Tab “Berichterstellung” und wählen Sie “Conversions” aus.
  3. Nun auf “neue Aktion erstellen” klicken und festlegen, welchen Namen die Aktion bekommen und für welche Tracking-Zwecke sie verwendet werden soll. (An dieser Stelle empfiehlt Google außerdem, einen “Google-Website-Statistiken”-Text einzubauen, der Nutzer über das Tracking-Verfahren informiert.)
  4. Klicken Sie auf “Aktion sichern”. Sie werden daraufhin zur nächsten Seite weitergeleitet.
  5. Nun erhalten Sie den “Tracking-Code” (Code-Snippet), der auf der Schlüsselseite Ihrer Webseite eingebaut werden muss. Diese Schlüsselseite ist die Seite, die aufgerufen wird, wenn ein Nutzer eine Conversion in Ihrem Sinne durchgeführt hat, also z.B. die “Vielen Dank für Ihren Einkauf!”-Bestätigungsseite.

Mehr muss nicht getan werden, um mit Google AdWords die Konversionen zu überprüfen. Der kritische Punkt ist der Einbau des Code-Snippets, für den man über HTML-Kenntnisse verfügen sollte.

Wo muss das Code-Snippet für das Conversion-Tracking eingefügt werden?

Wählen Sie zunächst eine Seite aus, zu der Nutzer nach Ausführung einer von Ihnen als gewünscht festgelegten Aktion gelangen. Dies kann beispielsweise die Seite “Danke für Ihr[en] Kauf/Download/Abonnement” sein, zu der ein Besucher nach Abschluss einer Aktion gelangt. Hierbei handelt es sich um die Conversion-Seite, in der Sie das Code-Snippet für das Conversion-Tracking einfügen sollten.
Platzieren Sie den Code zwischen die Tagsundan einer gültigen Stelle im HTML-Code. Der Code darf sich nicht zwischen < und > eines anderen Tags befinden.

Der AdWords Editor – AdWords offline managen

Mit dem AdWords Editor für Windows und Mac können Werbetreibende ihre Kampagnen auch ohne die Online-Oberfläche des AdWords-Systems managen. Änderungen können dann zu einem beliebigen Zeitpunkt in das AdWords-Konto hochgeladen werden — ideal, wenn man z.B. unterwegs auf dem Notebook mit AdWords arbeiten möchte ohne Zugriff auf einen schnellen Internetzugang zu haben.
Gerade bei langsamen Internetverbindungen lohnt sich die Arbeit mit dem AdWords Editor, weil man umfangreiche Änderungen schneller ausführen kann als über die Web-Oberfläche.

Vor kurzem hat Google hat eine neue Version (9,5) des kostenlosen AdWords Editors veröffentlicht. Die wichtigsten Neuerungen des Desktop-Tools für AdWords-Werbetreibende:

  • Mehr Einstellungen für Kampagnentests
  • Bessere Unterstützung von Standorterweiterungen
  • IP-Adressen und Nicht-ASCII-Zeichen in Ziel-URLs
  • Herunterladen im Hintergrund
  • Weitere Größen bei Image-Anzeigen

Das Update wird beim Start des Programms angeboten. Wichtig: Wie bei jeder neuen Version müssen alle Kontodaten und -inhalte neu heruntergeladen werden. Kürzlich gemachte Änderungen, die noch nicht gespeichert wurden, werden entsprechend überschrieben. Mit der “Backup then Upgrade”-Option wird vor dem Update eine Sicherungskopie angefertigt.

Tastaturkürzel des AdWords Editors

Auch wenn mit Version 9.5 keine neuen Tastaturbefehle eingeführt wurden, so lohnt sich doch ein Rückblick auf bestehende Funktion: Viele Tastaturkürzel des AdWords-Editor kennen Windows-Nutzer schon von ihrem Betriebssystem oder anderen Programmen. STRG + C kopiert die ausgewählten Elemente, STRG + V fügt sie ein; genau wie bei Microsoft Office oder dem Internet Explorer. Diese Standard-Kombinationen funktionieren ebenso im AdWords-Editor.

Darüber hinaus gibt es Tastaturkürzel, die spezielle Aufgaben im AdWords-Editor übernehmen. STRG + S lädt z.B. die aktuellen Änderungen hoch — bei Microsoft Office wird mit der gleichen Kombination die aktuelle Datei gespeichert.

Die dritte Gruppe der Tastatur-Kombinationen funktionieren ausschließlich im AdWords-Editor: Mit STRG + K wird an der Mauszeigerposition ein neues Keyword eingefügt; mit STRG + L ein ausschließendes Keyword; mit STRG + B ein neues Placement.

Typische Fehlermeldungen des AdWords Editors

„Login fehlgeschlagen – Fehler Nr. 129“

Der Fehler mit der Nummer 129 deutet darauf hin, dass die Nutzungsbedingungen im AdWords-Konto bisher nicht akzeptiert wurden. Wer seit vergangenem Herbst Änderungen an AdWords-Daten nur per Editor durchgeführt hat, der muss die neuen Nutzungsbedingungen im AdWords-Konto bestätigen.

Ein weiterer, leider typischer Fehler trägt die Nummer 211. Diese zeigt an, dass der Editor ein Feature des AdWords-Kontos noch nicht unterstützt und die Daten entsprechend nicht korrekt interpretieren bzw. hochladen kann. Die  Funktion Auo-optimierter CPC ist ein gutes Beispiel für diese Fehlermeldung. — Abhilfe schafft in diesem Fall ein Upgrade auf die neueste Version des AdWords Editors.